Mit der richtigen Creme schaffen wir alles

Je mehr Fortschritte wir beim Thema Gleichstellung von Frau und Mann machen, desto spannender der Blick ins Zeitschriftenregal. Die Redaktionen scheinen einen sanften Prozess zu bevorzugen, bei dem die noch recht verwirrten Vertreter beider Geschlechter sich langsam an ihre neuen Freiheiten gewöhnen. Mit der richtigen Creme schaffen wir alles weiterlesen

Ansichtssache

Wenn die Kinder der Millenials eines Tages auf das 20. Jahrhundert zurückblicken, werden sie vermutlich den Kopf schütteln über diese gefährliche Zeit, in der menschliche Schicksale so häufig vom Zufall bestimmt wurden. Damals schauten Reisewillige in Kataloge mit zwei mal zwei Zentimeter großen Fotos von Hotels und verließen sich auf die Empfehlung einer Reiseverkehrskauffrau, die selbst noch nie vor Ort war. Ansichtssache weiterlesen

Das Versprechen von grenzenloser Mobilität

Jeder von uns merkt im Alltag, dass Maschine und Mensch längst noch nicht dort sind, wo Visionäre und Märchenerzähler sie gerne hätten. Nehmen wir beispielsweise der Deutschen Lieblingsspielzeug – das Auto. Es tut letztendlich nichts Anderes, als uns von Aachen nach Berlin zu bringen. Das Versprechen von grenzenloser Mobilität weiterlesen

Marketing MOOCs: Moderne Maßnahmen gegen den Stillstand

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, die Marketing-Welt drehe sich immer schneller? So schnell, dass man darauf achten muss, nicht aus ihrer Umlaufbahn geworfen zu werden? Überkommt Sie dann möglicherweise die Befürchtung, auf einem lebensfeindlichen Planeten ohne Absatzwirtschaft, Espresso und Schokolade zu landen, gemeinsam mit all den Anderen, die das Tempo der digitalen Ära zu Fremdlingen gemacht hat? Marketing MOOCs: Moderne Maßnahmen gegen den Stillstand weiterlesen

Warten auf Godot

„Das sind Krawattenträger und Schwätzer. Ich gehe jetzt. Von mir aus stimmt alles. Eigentlich dürfte jetzt nichts mehr schiefgehen.“

Mit diesen pragmatischen Worten eines Technikers für Telekommunikation endete ein Albtraum aus dem ich erst kürzlich erwacht bin – eine Erfahrung, die nur denjenigen zur Nachahmung empfohlen werden kann, die über die Fähigkeit verfügen, sich in einen Zustand meditativer Versenkung zu begeben, und eine Vorliebe für Sozialstudien oder Marketingkatastrophen haben. Warten auf Godot weiterlesen

Sieben Marketing-Ratschläge, die jeder zumindest gelesen haben sollte

Menschen lieben nummerierte Aufzählungen. Wieso auch nicht? Die Welt da draußen ist sehr komplex. Tag für Tag umspannt uns ein immer dichter werdendes, undurchsichtiges Netz aus neuen Informationen. Gleichzeitig haben wir immer weniger Zeit, uns mit all den Entwicklungen zu beschäftigen. Nummern hingegen kommen unkompliziert daher. Sie ordnen unser Leben, vermitteln Vertrauen und das wohlige Gefühl zu wissen, dass etwas einen Anfang, eine Mitte und ein Ende hat. Sieben Marketing-Ratschläge, die jeder zumindest gelesen haben sollte weiterlesen

Das unbekannte Wesen in unserer Mitte

Yeti ist ein haariger Riese von zwei bis drei Metern, der irgendwo im Himalaya wohnt. Nessie liebt das Wasser, hat eine glitschige Haut und lebt in Schottland – das weiß jedes Kind. Was aber kann die Allgemeinheit über den in Deutschland lebenden Marketing Freelancer berichten? Nichts. Das ist nicht etwa darauf zurückzuführen, dass es ihn nicht gibt. Ganz im Gegenteil. Nur nimmt er ungewöhnlich viele Formen an, passt nicht so recht in ein formelles Raster und fällt somit durch jedes Statistikloch. Das unbekannte Wesen in unserer Mitte weiterlesen

Ein schlechtes Briefing: Der Vorhof zur Projekthölle

Kurt Schneider verließ den Hauptbahnhof einer quirligen Stadt durch einen ruhigen Seiteneingang und stieg in ein Taxi. Der Fahrer legte sein Telefon zur Seite und schaltete den Zähler ein. Danach schaute er verwirrt in den Rückspiegel. Denn Kurt saß einfach nur da. Wortlos. Als auch nach dem Einschalten des Motors nichts passierte, drehte der Fahrer sich um. Grzegorz Maliszewski – den Namen hätte Kurt Schneider auf dem Namensschild, wenn auch nicht aussprechen, dann wenigstens lesen können, wären seine Augen offen gewesen – fragte: „Wo möchten Sie denn hin?“ Ein schlechtes Briefing: Der Vorhof zur Projekthölle weiterlesen

Das Vermächtnis des unbeugsamen Italieners

Ich hätte nicht gedacht, dass mir so etwas passiert. Aber wer niemals nie sagt, der weiß, dass irgendwann der Tag kommen wird, an dem das Unwahrscheinliche eintritt. Um einem ins Gedächtnis zu rufen, dass nichts unmöglich ist und alles wahrscheinlich. Ich bin ein wenig traurig. Denn das erste Mal in meinem Leben vermisse eine Marke. Das Verschwinden der YES-Törtchen aus den Regalen fiel mir noch nicht einmal auf. Der Tod von Kodak-Filmen – nicht der Rede wert. Das Vermächtnis des unbeugsamen Italieners weiterlesen