Hinweis: Der achtsame Umgang mit Worten könnte Veränderungen bewirken

Ich bin Kugeln und sogar vergifteten Pfeilen ausgewichen, doch letztendlich streckte mich die Klinge eines Vokals nieder.*

Sprache ist ein mächtiges Werkzeug. Sie schafft Illusionen und Verhältnisse. Unternehmen benutzen Worte gern als Köder und verwenden viel Zeit darauf, Algorithmen mit den richtigen Vokabeln zu füttern. Gelegentlich lassen sie uns bittere Sätze schlucken.

Hinweis: Der achtsame Umgang mit Worten könnte Veränderungen bewirken weiterlesen

Wie man schreibt, so wird man gelesen

Niemand würde folgende Fakten bestreiten: Nicht jeder Fußballfan spielt wie Klose. Nicht jeder Musikliebhaber singt wie Aretha Franklin. Nicht jeder Museumsbesucher malt wie da Vinci. Doch viele unterliegen dem Irrtum, jeder Leser sei auch ein guter Schreiber.

Und so flattern sie in unseren elektronischen Briefkasten. Begegnen uns auf Websites. Oder überraschen in den Schreiben unserer Versicherung: Die kleinen Grausamkeiten, die niemand unterbindet. Wie man schreibt, so wird man gelesen weiterlesen

Der eingebildete Fortschritt

Vor ein paar Wochen habe ich eine von Sponsoren getragene Marketingveranstaltung besucht. Sie versprach Wissenstransfer aus der Praxis und lieferte Überraschendes. Nach dem üblichen einleitenden Geplänkel der Veranstalter und einigen oberflächlichen Gesprächen mit mal mehr mal weniger unterhaltsamen Menschen, begab ich mich voller Vorfreude auf neue Einsichten in einen Vortragssaal. Der Raum war angenehm hell, mit bequemen Stühlen ausgestattet und der Redner machte einen sympathischen Eindruck – leider nur bis zu dem Augenblick, in dem sein Mund anfing, verstörende Dinge auszuspucken. Der eingebildete Fortschritt weiterlesen