Nicht angestellt, nicht skalierbar, nicht fassbar

Ob der menschlichen Notwendigkeit, Artgenoss*innen in Schubladen zu stecken, gehöre ich verschiedenen Gruppierungen an. Manche Kästchen versammeln viele, die sich mit mir ein Merkmal teilen. Andere erinnern an ein Programmkino, das kurz vor Mitternacht kasachische Filme zeigt. Die Zuordnung erfolgte teils schon bei der Geburt. Frau, blauäugig, Äpfel liebend. Für weitere Schubfächer habe ich mir im Laufe der Zeit eine Eintrittskarte besorgt. Frankfurterin, Fahrradhelmträgerin, Freelancerin

Nicht angestellt, nicht skalierbar, nicht fassbar weiterlesen

Zwischen den Zeilen

Robert Bosch war dagegen. Bertelsmann, Tchibo und Dr. Oetker haben den Schritt auch nicht gewagt. Nicht jedes Unternehmen möchte an die Börse. Nachvollziehbar, denn dort bekommt man im Gegenzug für Kapital ein dickes Bündel mit Folgen: Zwang zur Transparenz, Aktionäre deren hauptsächliches Interesse Erträgen gilt und Quartalspanik werden zu ständigen Begleitern im Alltag. Wem das nichts ausmacht, der wünscht sich beim wichtigsten deutschen Aktienindex gelistet zu sein, dem DAX. Zwischen den Zeilen weiterlesen