Menschen lieben nummerierte Aufzählungen. Wieso auch nicht? Die Welt da draußen ist sehr komplex. Tag für Tag umspannt uns ein immer dichter werdendes, undurchsichtiges Netz aus neuen Informationen. Gleichzeitig haben wir immer weniger Zeit, uns mit all den Entwicklungen zu beschäftigen. Nummern hingegen kommen unkompliziert daher. Sie ordnen unser Leben, vermitteln Vertrauen und das wohlige Gefühl zu wissen, dass etwas einen Anfang, eine Mitte und ein Ende hat. Sieben Marketing-Ratschläge, die jeder zumindest gelesen haben sollte weiterlesen
Nomen est omen
Ein Spaziergänger hat es in Frankfurt am Main nicht immer leicht. Radfahrer rauschen an ihm vorbei wie Bowlingkugeln, die darauf aus sind, alles, was im Weg steht, mitzureißen. Autofahrer besetzen Bürgersteige am liebsten an Engstellen. Als wäre das noch nicht genug, droht man inzwischen im Main zu ertrinken. Verantwortlich dafür sind Geschäftsleute, die den Fluss bewusst ausufern lassen. Sie sitzen im Main Tower, schauen Main TV, gehen ins Maingold Café und werden im Main Hair frisiert. Nomen est omen weiterlesen
Die Zukunft der Kommunikation
Vor unendlich vielen Jahren stand der Begriff „Kommunikation“ für eine zwischenmenschliche Handlung. Im Laufe der Zeit erfand unsere Spezies das Feuer, was ihr erlaubte, sich auch über längere Distanzen hinweg zu verständigen. Nach und nach kamen raffiniertere Technologien hinzu. Gebote wurden für alle nachlesbar in Stein gemeißelt und Kabel im Ozean vergraben. Bestimmte Kreise nutzten Kommunikation als Synonym für die Signalübertragung zwischen zwei Maschinen. Die Zukunft der Kommunikation weiterlesen
Ausflug: Descape
Wollten Sie je Marketing Freelancer werden und ließen den Gedanken wieder fallen, weil ihnen nie richtig klar war, was – außer stundenlang im Café zu sitzen – so ein Mensch im echten Leben tut? Hatten Sie schon immer den Traum vom Cowboy-Dasein und trauten sich doch nie aufs Pferd? Dann haben wir zwei gute Nachrichten für Sie. Zum einen: Sie sind nicht allein. Zum anderen: Wenn Sie bereit sind, ein wenig Geld in die Hand zu nehmen, dann können Sie, ohne ein großes Risiko einzugehen, doch noch erfahren, wie es wäre, wenn. Ausflug: Descape weiterlesen
Wie man schreibt, so wird man gelesen
Niemand würde folgende Fakten bestreiten: Nicht jeder Fußballfan spielt wie Klose. Nicht jeder Musikliebhaber singt wie Aretha Franklin. Nicht jeder Museumsbesucher malt wie da Vinci. Doch viele unterliegen dem Irrtum, jeder Leser sei auch ein guter Schreiber.
Und so flattern sie in unseren elektronischen Briefkasten. Begegnen uns auf Websites. Oder überraschen in den Schreiben unserer Versicherung: Die kleinen Grausamkeiten, die niemand unterbindet. Wie man schreibt, so wird man gelesen weiterlesen
Ausflug: Social-Startups.de
Gier ist ein verpöntes Laster. Seit der letzten Finanzkrise wird sie zu Unrecht mit der an sich unschuldigen Bestrebung, den Unternehmensgewinn zu maximieren, durcheinander gebracht. Diese Verwechslung geht auf schwarze Schafe zurück, die gutgläubigen Menschen, böse mitspielten. So geriet die Gewinnmaximierung in Verruf und Geschäftsleute stellten sich plötzlich die Frage: Gewinn alleine – das kann’s doch nicht gewesen sein? Ausflug: Social-Startups.de weiterlesen
Prinzen und Bettlerknaben in B2B Unternehmen
Ein junger Prinz ist mit seiner prätentiösen Lebensweise unglücklich. Eines Tages begegnet er einem Bettlerjungen, der dem Aussehen nach sein Zwilling sein könnte. Auch der kann seinen Alltag nicht so recht leiden. Also tauschen sie hastig ihre Rollen. Doch schon bald behagt dem Prinzen sein neues Leben nicht. Auf der Flucht davor trifft er auf einen Soldaten, fasst Vertrauen zu ihm und erzählt von dem Rollentausch. Obwohl der Soldat dem Jungen kein Wort glaubt, behandelt er ihn königlich. Prinzen und Bettlerknaben in B2B Unternehmen weiterlesen
Das unbekannte Wesen in unserer Mitte
Yeti ist ein haariger Riese von zwei bis drei Metern, der irgendwo im Himalaya wohnt. Nessie liebt das Wasser, hat eine glitschige Haut und lebt in Schottland – das weiß jedes Kind. Was aber kann die Allgemeinheit über den in Deutschland lebenden Marketing Freelancer berichten? Nichts. Das ist nicht etwa darauf zurückzuführen, dass es ihn nicht gibt. Ganz im Gegenteil. Nur nimmt er ungewöhnlich viele Formen an, passt nicht so recht in ein formelles Raster und fällt somit durch jedes Statistikloch. Das unbekannte Wesen in unserer Mitte weiterlesen
Ein schlechtes Briefing: Der Vorhof zur Projekthölle
Kurt Schneider verließ den Hauptbahnhof einer quirligen Stadt durch einen ruhigen Seiteneingang und stieg in ein Taxi. Der Fahrer legte sein Telefon zur Seite und schaltete den Zähler ein. Danach schaute er verwirrt in den Rückspiegel. Denn Kurt saß einfach nur da. Wortlos. Als auch nach dem Einschalten des Motors nichts passierte, drehte der Fahrer sich um. Grzegorz Maliszewski – den Namen hätte Kurt Schneider auf dem Namensschild, wenn auch nicht aussprechen, dann wenigstens lesen können, wären seine Augen offen gewesen – fragte: „Wo möchten Sie denn hin?“ Ein schlechtes Briefing: Der Vorhof zur Projekthölle weiterlesen
Altmodische Methoden in einer modernen Welt: no hype CRM
Kundenbeziehungsmanagement. Das Wort klingt altertümlich. Und so allumfassend. Viel zu kompliziert. Customer Relationship Management. Oder ganz kurz: CRM. Daraus wird schon eher ein moderner und leichter Schuh. Oberflächlich glänzt er. Doch läuft man darin eine Weile, stellt sich der Schuh als äußerst unbequem heraus.
Denn erfolgreiche Beziehungen bedeuten harte Arbeit. Ernsthaft gemeintes CRM verlangt Unternehmen einiges ab. Altmodische Methoden in einer modernen Welt: no hype CRM weiterlesen
